Ein Wiedersehen mit Jemna El Fna

Heute war es wieder gewohnt sonnig und warm. Martina und ich hatten die Nacht im hotel verbracht. Wahnsinn, mal wieder in einem Bett zu schlafen :-) 

Beim Frühstück haben wir dann besprochen wie es weitergeht.

Werner möchte nicht riskieren das der Motor Schaden nimmt und tritt heute die Heimreise an. Der Bus hat sich in den Geländepassagen mit seinen kleinen Motor schwer getan und war relativ heiß geworden, so dass der Lüfter permanent lief. Von daher war es besser von hier aus auf die Autobahn und gemächlich nach Hause zu fahren. Schade das er nun nicht mehr dabei ist, aber besser als mit Motorschaden liegenzubleiben. 

Für Ruperts Toyota musste ein neuer Reifen besorgt werden. Nach einiger Irrfahrt durch Marrakesch und Hilfe durch Aisha haben wir dann einen Reifen passender Größe gefunden. 

Eigentlich war der Plan das Bruno währenddessen seinen Bus repariert. Der Stabilisator musste wenigstens provisorisch wieder zusammengebaut werden. Die Teile dafür hatten wir ja in den letzten Tagen zusammengesucht. Brunos Baustelle des heutigen Tages war aber die Toilette. Ihn hat Montezumas Rache heimgesucht, von daher war heute nichts mit Schrauben...

Gegen Mittag sind wir dann nach Marrakech in die Medina reingefahren.

Auch wenn wir das Gewusel bereits kannten wird man als Europäer immer von den Treiben erschlagen. Gerüche, Laute, Händler, Farben, von allem viel zu viel.

Abends sind wir noch bei den Garküchen hängengeblieben. Ehrlich gesagt war die Show der Köche besser als das Essen. Mit Gesang und Getrommel werden die Gäste angelockt. Dann wird 2 Jahre Garantie gegen Durchfall gegeben und Zack sitzt man mittendrin. 

Morgen bringen wir Niklas zum Flughafen. Er wird zurück nach Hause fliegen und wir fahren wieder Richtung Süden zum Erg Chebbi in die Sandwüste. 

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