Durch die Sandwüste des Erg Chegaga

Als wir von Marrakesch Richtung Süden nach Foum Szguid weiterzogen, mussten wir Bruno zurücklassen. Er war noch nicht in der Verfassung mit uns weiterzuziehen. Der Bus auch nicht.
Der Plan war das Bruno einen Tag länger bleibt und er dann nach der 2 tägigen Wüstenfahrt zu uns stößt. So wie es nun aussieht scheint das aber nichts zu werden und er fährt dann direkt von Marrakesch nach Hause, mit einem Abstecher in Essouaira. Vielleicht sehen wir ihn ja dort wieder in ein paar Tagen.

Wir sind dann von Foum Szguid direkt auf die Piste durch den Erg Cheggaga gefahren. Landschaftlich und Off-road technisch die zweitschönste der Strecken an Algerien entlang.
Viele Sandpassagen, am heutigen Tag vielleicht 50km, durch Dünen. Echter Wahnsinn :-)

Also erstmal tanken. Die Tankstelle hatten wir schnell gefunden, denn Tankwart nicht. Dafür sah seine Theke recht interessant aus... 

Zunächst ging es noch über Wellblech. Die Landschaft wurde immer karger, vorbei an Tafelbergen.

Anschließend durch den ausgezeichneten Lac Irici. Auf topfebenem und harten Untergrund kann man hier locker mit 100km/h durchkesseln. Allerdings kein Spaß für den Hintermann. Der muss versetzt fahren sonst ist die Sichtweite gleich Null.

An Rand des Lac Irici fanden sich dann mehrere Auberges bei denen wir dann angehalten und erst mal einen Kaffee getrunken haben.
Eine surreale Landschaft.

An dann ging as in den Lac Erici. Eine Sandpiste von ca 50km bis zu unserem genialen Übernachtungsplatz direkt in den Dünen. Zeitweise hatten wir die Spuren und Track in der Navi verloren, so dass wir nach Gefühl über die Dünen fahren mussten und hoffen danach wieder die Piste zu finden. Dabei weiß man halt nie ob man es überhaupt über die Düne schafft. Und auch nicht wie man aus dem dahinterliegenden Tal wieder rauskommt.
Naja, man braucht halt auch etwas Glück...

Abends dann Festessen mit selbstgebackenem Brot, deutschen Würstchen und griechischem Salat. Multi kulti. 

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