Essaouira, relaxen und fast im Knast
Wir sind dann jedenfalls nach Essaouira gefahren um dort die malerische Künstlerstadt zu genießen. Das mit dem Genießen hat dann offenbar auch ein Keksverkäufer geahnt der uns gleich 2 Minuten nach Ankunft Haschkekse verkaufen wollte. Die gab's dann auch in verschiedenen Dosierungen. Nein, danke, wir wollten Essaouira ohne Genußverstärker aufnehmen.
Ehrlich gesagt, etwas Betäubung wäre fast schon hilfreich gewesen. Anders als Marrakesch war Essaouira komplett touristisch ausgeschlachtet und hatte nichts "Echtes" mehr. Nach einer Stunde waren wir dann auch bedient und wollten nur noch weg.
Übernachtet haben wir in einer Auberge. Es sollte mal wieder ein normales Bett und private Dusche sein. Und ruhig.
Dummerweise hatte sich ein marokkanischer Kegelklub angekündigt der dann auch prompt mit dem Reisebus angerückt ist. Schon war Party angesagt. Das mit dem "ruhig" war also schon mal gelaufen.
Dummerweise ist dann auch noch das Wasser ausgefallen, der Klempner war für den kommenden Tag angekündigt, inschallah (marokkanisch: so Gott will).
Also auch keine Toilette, keine Dusche...
Aber das Frühstück, echt marokkanisch und üppig hat dann doch alles rausgerissen :-)
Wir sind dann am nächsten Tag durch Rabat weiter Richtung Norden gefahren. Rabat ist eine super saubere und repräsentative Stadt mit vielen Aleen und Parks. Ganz anders als Marrakesch.
Wir sind dann in Kenitra am Atlantik gelandet. Ein toller Strand mit anschließender Promenade laden zum Flanieren ein.
Einen kurzen Aufreger gab's dann doch noch. Mit einem Mal fährt ein alter Serie Land Rover an uns vorbei und schleppt ein Polizeiauto ab. Reflexartig laufe ich über die Straße und fotografiere die Szenerie. Zack, springt die Tür auf und der Polizist kommt mit lautem "Interdit" auf mich zu und reißt mir das Handy aus der Hand. Ein paar Sekunden später ist das Bild wieder gelöscht und das Handy generell auf verdächtige Bilder untersucht. So schnell geht's...
Naja, es gibt ja die "Wiederherstellen"-Funktion :-)
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