Wind und mehr

Zum Frühstück gab's heute selbstgebackenes Brot. Auf dem Feuer im Dutchoven mit Ober- und Unterhitze gebacken.
OK, unten war es angebrannt, oben perfekt. Das lässt dann auch etwas Raum für Verbesserungen beim nächsten Versuch :-)

Geschmeckt hat es jedenfalls perfekt.

Bruno hatte leider wieder Probleme mit seinen Sperren. Eigentlich perfekt, sonst wäre das Ganze ja auch zu langweilig. Also etwas schaufeln, Sandbleche und weiter geht's.

Irgendwann hat sich dann herausgestellt das sich ein Schlauch gelöst hat. Als das behoben war, gab es auch keine Probleme mehr.

Allerdings war der reizvolle Teil der Strecke offenbar auch vorbei. Die Strecke wurde ziemlich öde und holprig. Auf die Dauer wird man durch das ganze Gepolter im Auto total mürbe. Es isr so, als ob man permanent über Bahnschwellen fährt. Eine Tortur für Mensch und Maschine. Das Ganze bei Temperaturen von 47 Grad wie Werner sagte.

Ein Militärposten war dann auch schon fast das aufregendste des ganzen Tages.

Hinter dem Militärposten haben wir erstmal an einem Brunnen Wasser geholt. Zumindest Rupert, der sich vor der Fahrt noch einen Wasserfilter gebaut hat. Morgen wird sich dann zeigen ob der Filter auch funktioniert :-)

Übernachtet haben wir einsam auf einer Hochebene mit genialem Ausblick.
Da wir letzte Nacht plötzlich einsetzenden Sturm hatten und es im Dachzelt einfach zu laut zum Schlafen war hat sich Niklas gleich in den Landy zum Schlafen bezogen. Im "Erdgeschoss" haben wir ein Bett für eine Person, allerdings hatte ich vor der Fahrt die Möglichkeit geschaffen das man auch mal zu Zweit drin übernachten kann. Wir hatten uns dann so geeinigt das er unten und ich im Dachzelt schlafe. Pünktlich als wir uns hingelegt hatten kam wieder Wind auf. Gegen 1 Uhr nachts wurde ich von Wind wach. Der ganze Landy schaukelte sie ein Schiff auf hoher See. Ich bin dann nochmal eingeschlafen, um 5 Uhr aber hatte ich Angst das uns der seitliche Wind einfach umwirft. Keine Ahnung was so ein Dachzelt aushält, aber das hier war verdammt nahe an Orkanwinden.
Also notdürftig zusammengeklappt (Schlafsack drinnen gelassen, der wäre mir totsicher weggeflogen) und ebenfalls in den Landy gezogen.Und dann auch gleich drinnen gefrühstückt. 

Drinnen erstmal die Standheizung an da es bei Sturm auf 850m Höhe halt auch kalt wird...
Vor zwei Jahren hatten wir diese Extreme nicht. Wir waren 2 Wochen früher im Jahr, so dass es noch nicht so heiß war. Allerdings hatten wir auch nie so viel Wind, wie dieses Mal. 

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