Rupert, 2.5.

2. Mai.

Endlich West-Sahara (und Sonne).

Aufgestanden. Himmel ist grau, ein kalter Wind bläst und es stinkt nach Lagune.

Seit 3 Tagen die Sonne nicht mehr gesehen. Ich frage mich ob das hier normal ist wegen dem aufeinander treffen von kaltem Atlantik auf heißer Wüste ist oder wir nur Scheißwetter erwischt haben.

Nach einer Wanderung im Naturpark, der für seinen Reichtum an Vögel berühmt ist, fahren wir weiter Richtung Süden.

Die Vögel hatten wohl frei denn bist auf ein paar Flamingos und ordinäre Möven war nichts zu sehen.

Erster Stop in Tarfaya mit seinem Casa Mar.

Hier war Saint-Excupery als Postflieger stationiert. Sein Absturz hier inspirierte ihn zu "Der kleinen Prinz".

Von hier ging einst eine Fähre nach Fuerteventura (ca. 100km). Nach Inspektion der Fähre nahmen wir Abstand von dieser Idee ;-).

Weiter am Meer entlang. Der Himmel wird blau, die Sonne kommt raus. Herrlich nach 3 Tagen tristes.
Hier kommt jetzt die Sahara bis ans Meer. Im Sonnenschein sind die goldenen Dünen, der blaue Himmel und das grüne Meer sehr schön an zu sehen. Nur die Straße ist manchmal vom Sand zugeweht. 

Obwohl es hier wenige Menschen gibt sind die Plastik und Müllmengen unglaublich. Das kann nicht von den hier lebenden Menschen sein. Ich glaube eher das dies von der Müllkippe Atlantik hier abgeladen wird. Es sieht schlecht aus um den Planeten!

Weiter gehts bis La Marsa dem Hafen von Laayoune. Von hier sind es noch 800km bis Mauretanien und dann nochmal 650km bis zum Senegal. Die Straße ist perfekt, die Gegend eintönig, es wäre also nur abspulen von Kilometern

Wir drehen um!

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