Rupert: Tschüß Wüste, Hallo Atlantik
29. April:
Tschüß Wüste, Hallo Atlantik.
Nachdem wir aus dem Innenland bei Agadir ans Meer gekommen sind und den 50. Geburtstag von Thomas fulminanten in einem lokalen Etablissement gefeiert haben sind wir heute in Erwartung von Durchfall und Brechreiz aufgewacht.
Dem war aber nicht so, wir sind alle bei bester Gesundheit. Entweder haben wir uns gut aklimatisiert oder die anschliessende Flasche Tequila hatte seinen medizinischen Zweck erfüllt.
Nachdem schmerzlichen Abschied von Martina und Thomas ging es für uns Richtung Süden, die MDMot Route M4 im Visier. Das Wetter war recht diesig aber dafür nicht so heiß.
Nach einem km forderte uns aber eine Armee Patrouille höflichst auf umzukehren da hier und heute Schießübungen abgehalten werden.
Dem kamen wir natürlich nach, nicht aber vorher einem französischen Wüstenbuggy mit Plattfuß zu helfen der zwar ein Ersatzrad aber keinen Wagenheber dabei hatte. Mitfühlen halfen wir gerne aus.
Bei einem 2. Einstiegspunkt klappte es dann und wir fuhren einen schönen Track oberhalb der Klippen. Leicht versandet und wie eine Berg-und-Talbahn.
Die schöne Tour endete je, als und ein wunderschöner Campingplatz kreuzte.
Nun ungebunden an jegliche Reisegesellschaft beschlossen wir es für heute gut sein zu lassen und dem Urlaub freien Lauf zu lassen und den Tag mit Nichtstun, Spazieren gehen und der Unterstützung der lokalen Konditoren zu beenden.
Wenn das so weiter geht kommen wir nie in der West-Sahara an.
Gruß Rupert
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